Im Kino: War Dogs

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Angekündigt als Komödie präsentiert sich „War Dogs“ eher als seichtes Drama. Der Film über zwei junge Waffenhändler, die sich zunehmend in die Illegalität bewegen, lässt ein schales Gefühl zurück.

Zum Inhalt: „War Dogs“ erzählt die Geschichte von zwei Freunden Anfang 20, die während des Irak-Kriegs in Miami Beach leben und eine wenig bekannte staatliche Regelung ausnutzen, nach der sich auch kleine Firmen um amerikanische Rüstungsaufträge bewerben dürfen. Nach bescheidenen Anfängen sprudelt plötzlich das Geld und erlaubt den beiden ein Leben in Saus und Braus. Doch dann verheben sie sich kräftig: Sie sichern sich einen 300 Millionen schweren Auftrag und sollen der afghanischen Armee Waffen liefern – bei diesem Deal bekommen es die beiden mit äußerst zwielichtigen Partnern zu tun – und wie sich herausstellt, gehört dazu auch die amerikanische Regierung.

Der Film schildert zunächst durchaus realistisch, wie zwei junge Männer es schaffen, Waffenhändler zu werden. Allerdings erscheint es doch zu einfach, die beiden kommen ungeschoren aus jeder schwierigen Situation heraus. Erst zum Schluss, als sie sich im Streit trennen und der Hauptinhaber der Waffenhandelsfirma, Efraim (gespielt von Jonah Hill), seine Handlanger nicht mehr bezahlt und die ihn verpfeifen, läuft es aus dem Ruder. Das kommt ein wenig unglaubwürdig daher, weil doch viele Millionen Euro im Spiel sind und die 100.000 für die Handlanger ein Pappenstiel sind.

Die beiden Hauptdarsteller Miles Teller und Jonah Hill geben eine durchaus ansprechende schauspielerische Leistung ab. Auch Bradley Cooper überzeugt in einer Nebenrolle als Waffenhändler, der auf der schwarzen Liste des Pentagon steht.

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