Im Kino: The Girl on the Train

160942_poster_2The Girl on the Train wartet mit einer komplexen Story und zahlreichen Rückblenden auf. Der Zuschauer ist aufgefordert mitzudenken, wird aber am Ende belohnt.

Zum Inhalt: Rachel ist nach ihrer Scheidung am Boden zerstört. Ihren täglichen Weg zur Arbeit verbringt sie damit, über das vermeintlich perfekte Paar zu phantasieren. Jeden Morgen passiert ihr Zug eine Reihe von Einfamilienhäusern, immer wieder beobachtet Rachel die Menschen in ihrem Zuhause und jedes Mal flüchtet sie sich dabei in eine Traumwelt. Besonders ein Paar hat es Rachel angetan, in ihrer Vorstellung führen die beiden ein perfektes Leben. Doch eines Morgens beobachtet Rachel etwas Schockierendes. Als sie kurz darauf aus der Zeitung erfährt, dass genau die Frau, die sie tagtäglich beobachtet, verschwunden ist, wendet sie sich an die Polizei. Unaufhaltsam wird Rachel immer tiefer in ein Labyrinth aus Lügen, Träumen, Wunschvorstellungen und realer Gefahr verwoben und schon bald droht die Heldin dem Wahnsinn zu verfallen.

Die Hauptdarstellerin Emily Blunt spielt die nervenzerrüttete Rachel einfach gut, fast wird es einem zu viel, sich ständig mit einer so fertigen Figur identifizieren zu müssen. Auch die Nebenrollen sind gut besetzt und glaubwürdig gespielt. Die Story ist intelligent und durchdacht und wartet am Ende mit einer schönen Auflösung des Mystery-Thrillers. Man muss aber am Ball bleiben und die vielen Rückblenden nachvollziehen, um den Faden nicht zu verlieren.

408total visits,1visits today

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.