Im Kino: Jack Reacher: Kein Weg zurück

jack-reacher-kein-weg-zurck-2016-filmplakat-rcm236x336uSpannender Thriller nach dem Roman von Lee Child. Tom Cruise spielt gut. Die Überraschung ist aber Danika Yarosh.

Zum Inhalt: Es war keine gute Idee, zurückzukommen: Als der ehemalige Militärpolizist Jack Reacher (Tom Cruise) seine alte Wirkungsstätte in Washington, D.C. besucht, wo er die Frau treffen will, die seinen ehemaligen Job macht, ist die nicht in ihrem Büro, sondern im Knast. Major Susan Turner (Cobie Smulders) wurde wegen angeblichen Verrats in ein Hochsicherheitsgefängnis gesteckt. Außerdem erfährt Reacher, dass eine Ex-Prostituierte Geld von ihm will – offenbar hat er eine Tochter, die 15-jährige Samantha (Danika Yarosh). Reacher tut das, was er am besten kann: Er befreit Turner aus dem Gefängnis und macht sich mit ihr samt potentieller Tochter auf die Flucht, verfolgt von einem hocheffizienten Killer (Patrick Heusinger). Dabei decken Reacher und Turner Stück für Stück eine Verschwörung auf, die etwas mit der Vergangenheit des Einzelkämpfers zu tun hat…

Die Story ist zwar nicht besonders neu, wird aber glaubwürdig erzählt. Jack Reacher ist nicht der Überheld sondern ein Mensch aus Fleisch und Blut, der auch mal einen Kampf verliert. Tom Cruise spielt ihn gewohnt gut, wenn auch nicht sehr gut. Die Überraschung ist aber Danika Yarosh, die die angebliche 15-jährige Tochter von Jack Reacher spielt. Sie wertet mit ihrem Minenspiel die Geschichte gehörig auf. Hinzu kommen gut gemachte Kampfszenen, die aber nicht überdreht sind. Insgesamt wird daraus ein solider, bodenständiger Thriller, der das Rad nicht neu erfinden will.

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