Im Kino: Die glorreichen Sieben

glorreichen-sieben-die-7-rcm0x1920uIn dem aktuellen Remake des Kino-Klassikers „Die glorreichen Sieben“ geht es für Schießwütige ordentlich zur Sache. Wer mehr erwartet hat, wird enttäuscht.

Zum Inhalt: Ein Dorf wird von einem goldsüchtigen Kapitalisten terrorisiert, gespielt von Peter Sarsgaard, der die Farmer verjagen will und dazu eine halbe Armee anheuert. Die Farmer sind zwar rechtschaffen, aber unbewaffnet und außerdem feige – bis auf eine, die Witwe eines frühen Opfers des wahnsinnigen Kapitalisten, entschlossen gespielt von Haley Bennett. Sie heuert Chisolm (Denzel Washington) an, damit er ihr Dorf verteidige.

Dieser rekrutiert im Verlauf sechs weitere Mitstreiter, alles mehr oder weniger merkwürdige Einzelgänger, die den Umgang mit Waffen aller Art beherrschen, von der Pistole bis über Messer, Pfeil und Bogen und einer Axt. Danach mündet der Film in einer der längsten Schießereien, die je auf Leinwand zu sehen waren.

Fans ausufernden Geballeres kommen bei dem Film voll auf ihre Kosten. Alle anderen werden trotz guter Besetzung ziemlich enttäuscht, denn die Story ist dünn. Etwas unglaubwürdig ist auch der Schluss, als der Bösewicht nur noch von zwei Männern flankiert in das Dorf geht, um nachzusehen, wer überlebt hat. So naiv und zugleich mutig hatte man ihn gar nicht eingeschätzt. Auf eine besondere schauspielerische Leistung kann man nicht verweisen, da den einzelnen Darstellern jeweils nicht viel Zeit gewidmet wird. Für Popcorn-Kino reicht der Film aber allemal.

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