Im Kino: Blair Witch

blair-witch-1-rcm0x1920uLeidliches Gruseln bei Blair Witch. Die verwackelte Kameraführung nervt eher als dass sie Spannung hervorruft.

Zum Inhalt: 20 Jahre ist es nun schon her, dass Heather Donahue und ihre Freunde in den Black-Hills-Wäldern verschwanden. Nun macht es sich Heathers Bruder James (James Allen McCune) zur Aufgabe, gemeinsam mit seinen Freunden Peter (Brandon Scott) und Ashley (Corbin Reid) und der mit einer Videokamera ausgestatteten Filmstudentin Lisa (Callie Hernandez) die Umstände dieses äußerst mysteriösen Verschwindens, das nie aufgeklärt wurde, zu erforschen. Durch die düsteren Wälder lassen sie sich von zwei Einheimischen führen, was die Truppe zuversichtlich stimmt: So werden sie sich ganz bestimmt nicht verirren! Als sie jedoch nachts das Gefühl haben, in ihrem Lager von jemandem – oder etwas – beobachtet zu werden, stellen sie fest, dass das Verirren ihr geringstes Problem sein dürfte… denn während sich die Legende von der Hexe von Blair zuhause noch wie ein Ammenmärchen anhörte, rückt sie im dunklen Wald immer mehr in den Bereich des Möglichen.

Der Film mutet wie ein Remake des ersten Teils an. Wieder geht es in den Wald und die jungen Leute geraten in eine Falle, aus der es kein Entkommen zu geben scheint. Die verwackelte Kamera nervt eher, als dass sie Spannung erzeugt. Man erkennt so wenig, dass man schon wütend wird. Das Gestöhne und Geschreie der Darsteller steht dann auch schnell im Vordergrund. Auch ist man von dem wilden Rumgerenne im nächtlichen Wald, bei dem sich die Leute trennen anstatt zusammen zu bleiben, früh enttäuscht. Von der Blair Witch bekommt man nur Sekundenbruchteile was zu sehen, wodurch sich nochmal Enttäuschung breit macht. Alles zusammen führt nur zu einem leidlichen Gruseln. Man hätte sich mehr gewünscht.

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